- Fahrzeugkomplett und -teilumbauten

- Fahreignungsbegutachtung

- Reale Kräftemessungen

- Fahrschule

Unsere Erfahrung:

Behindertenumbauten

  für Fahrzeuge aller Art

Anpassungen an jede Behinderung

über 45 Jahre Erfahrung

BTW - für Fahrdienstleister

innovatives Denken
durchdachte Lösungen
individuelle Anpassungen
deutsch english - under construction!

Für das Projekt der Bundesanstalt für Straßenwesen wurden von uns verschiedene Methoden der Datenerhebung verwendet. Ziel war es dabei alle Facetten und Sichtweisen für die zu bearbeitende Fragestellung in die spätere Auswertung aufzunehmen. Daher gab es, neben der klassischen Fragebogenerhebung, ebenso verschiedene qualitative Interviews mit einzelnen ehemaligen Fahrschülern und Fahrschülerinnnen sowie die Veranstaltung von mehreren Expertenrunden, in denen ausgewiesene Fachkräfte auf dem Gebiet der Behindertenausbildung ihr Wissen einbrachten.

►Die Fragebogenerhebung
Die Erhebung wurde an 254 ehemaligen mobilitätseingeschränkten Fahrschülern und Fahrschülerinnen von drei Fahrschulen in Deutschland durchgeführt. Bearbeitet werden sollten Fragen zu sozialen Aspekten des Erwerbes der Fahrerlaubnis für Menschen mit Mobilitätseinschränkung, zu den Erfahrungen bis zu Beginn der Ausbildung selbst, sowie Fragen, die sich mit dem organisatorischen Ablauf und der Finanzierung einer Ausbildung beschäftigten. Ein letzter Komplex befasste sich mit Fragen, die, allgemein formuliert, den Bereich "Qualitätsmerkmale für eine Behindertenfahrschule" sowie Qualitätsmerkmale der Fahrausbildung von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen beschreiben.

►Die qualitativen Interviews
Um ein vertiefendes Bild auf die Aussagen in der Fragebogenerhebung zu werfen wurden mit ca. 30 ehemaligen Fahrschüler/Innen aus dem Raum Heidelberg qualitative Interviews durchgeführt. Es sollte dabei detailliert über die Erfahrungen vor, während und nach der Führerscheinausbildung berichtet werden. Dies sowohl unter organisatorischen, finanziellen und sozialen Aspekten.

►Die Expertendiskussionen
Durchgeführt wurden vier Expertenrunden mit unterschiedlichen Sachverständigen in Behindertenfragen. Teilnehmer waren unter anderem Herr Peter Tschöpe (Vorsitzender des Fahrlehrerverbandes Baden-Würrtemberg e.V.), Herr Peter Glowalla (stellvertretender Vorsitzender Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände), Herr Dr. Heiner Kamm (Vorsitzender der deutschen Fahrlehrerakademie), Herr Dipl.-Ing. Rolf Lempp (Sachverständiger TÜV Heidelberg) und Herr Prof. Dr. Siegfried Stotz (ehemaliger Leiter des Spastikzentrums München, Arzt für Orthopädie mit Schwerpunkt Kinderorthopädie und ICP a.D.).

Die Teilnehmer diskutierten die Ergebnisse des Projektes und vertiefend diejenigen Aspekte, die aus ihrer Perspektive heraus Problempunkte auf dem Weg zum Erwerb der Fahrerlaubnis, in der Fahrausbildung mobilitätseingeschränkter Menschen selbst sowie nach dem Erhalt der Fahrerlaubnis darstellen.